Handlungsansätze

Die Handlungsansätze der urbanen Konfliktprävention (uK) beruhen auf drei zentralen Instrumenten der sozialräumlichen Präventionspraxis und werden federführend in den Interventionsgruppen ausgeführt. Sie lauten folgendermaßen: sozialraumgestützte Konfliktanalyse und -bearbeitung, sozialräumliches Monitoring sowie sozialräumliche Präventionsförderung und -unterstützung.


Wenn es zu einem Konflikt im öffentlichen Raum kommt, werden Einschätzungen und Bedürfnisse aller Konfliktparteien eingeholt und in den Interventionsgruppen analysiert. Aus den gesammelten Informationen und unter Berücksichtigung der Konfliktkonstellation, werden dann mit den Konfliktparteien und Mitgliedern der Interventionsgruppe Lösungsansätze entwickelt und ausgehandelt.

 


 

Das sozialräumliche Monitoring bildet eine Grundvoraussetzung für die Prävention von Konflikten im öffentlichen Raum. Hierbei werden durch die stetige Situationsanalyse von informellen und formellen Treffpunkten im öffentlichen Raum Konflikte frühzeitig erkannt, bzw. können präventive Maßnahmen ergriffen werden, um Konfliktsituationen vorzubeugen.

 


 

Darüber hinaus unterstützt und fördert die uK sozialräumliche Projekte und ehrenamtliches Engagement, die auf Aspekte der sozialräumlichen Resilienz (bspw. Zusammenhalt) hinwirken. So sollen die Stadtteile gestärkt und Konflikte vorgebeugt, bzw. friedliche Konfliktregelungen gefunden werden. Hauptanknüpfungspunkt hierfür sind die etablierten Interventionsgruppen, in denen SozialraumexpertInnen Synergieeffekte für stadtteilstärkende Projekte nutzen.