Städtebauliche Kriminalprävention

Der Arbeitskreis „Städtebauliche Kriminalprävention“ widmet sich Großbauvorhaben, wie bspw. dem Umbau des Königplatzes oder des Fußballstadions. Anwohnerbeschwerden zu kritischen Bereichen nimmt der Arbeitskreis auf und analysiert die städtebauliche Situation, erarbeitet Verbesserungs-vorschläge und versucht, Tatgelegenheiten zu minimieren.

Für die Dienststellen, Bauherren und Architekten, die an der Bauleitplanung beteiligt sind, wurde eine Checkliste kriminalpräventiver Aspekte erarbeitet, denn bereits im Vorfeld von Bauvorhaben können Bereiche, die später Probleme bereiten könnten, verhindert werden.

Werden Maßnahmen im Rahmen des besonderen Städtebaurechts geplant (Soziale Stadt, Aktive Stadtteilzentren, Stadtumbau West) bringt sich der Arbeitskreis hier ebenfalls ein. Ferner wird die Geschäftsstelle im Beteiligungsverfahren der Bauleitplanung durch das städtische Stadtplanungsamt
als Träger öffentlicher Belange gehört und erarbeitet Stellungnahmen zu Flächennutzungsplan-änderungen, Bebauungsplänen und vorhabenbezogenen Bebauungsplänen aus kriminalpräventiver Sicht.

Durch Vorträge an Hochschulen und städtischen Dienststellen von einzelnen Arbeitskreismitgliedern wird für das Thema „Städtebauliche Kriminalprävention“ sensibilisiert.


 

Der Arbeitskreis hat sich zu Beginn seiner Arbeit einen Leitgedanken gegeben, der das Ziel des Arbeitskreises definiert.

Im Arbeitskreis Städtebauliche Kriminalprävention arbeiten folgende Institutionen zusammen:

  • Bauordnungsamt.
  • Sozialreferat.
  • Kriminalpolizeiinspektion Augsburg.
  • Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg.
  • Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb.
  • Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen.
  • Stadtplanungsamt.
  • Tiefbauamt.