Junge Menschen werden weltweit am häufigsten zu Opfern und Tätern von Gewalt und Kriminalität. Daher ist es notwendig, dass Kinder und Jugendliche eine besondere Aufmerksamkeit im Rahmen der kommunalen Kriminalprävention bekommen.

Der Arbeitskreis (AK) Jugendschutz und -kriminalität des Kriminalpräventiven Rates Augsburg (KPRA) zielt darauf ab, junge Menschen vor Gewalt und Kriminalität zu schützen, indem sie mit entsprechenden Präventionsangeboten gestärkt werden. Zusätzlich sollen bereits straffällig gewordene Jugendliche dabei unterstützt werden zurück in ein delinquenzfreies Leben zu finden.


Im Rahmen des AK ist hierzu u.a. ein Positionspapier zu Jugendkriminalität entstanden, welches auf aktuelle Problemlagen von Jugendlichen hinweist, aber auch Herausforderungen der gegenwärtigen Prävention von Jugendkriminalität und -gewalt in den Blick nimmt. Es zielt drauf ab, Politik und städtischen Behörden eine Empfehlungs- und Handlungsgrundlage für ihre Entscheidungsprozesse im komplexen Themenfeld der Jugendkriminalprävention zu geben.

Darüber hinaus lässt sich die Einführung der präventiven Langzeitstrategie Communities That Care (CTC) in Augsburg auf die Arbeit des AK zurückführen. CTC bildet einen wichtigen Ansatz für die kommunale Vernetzung und ressourcenorientierte sowie zielgerichtete Präventionsarbeit für Kinder und Jugendliche in Augsburg.

Der AK Jugendschutz und Jugendkriminalität setzt sich aus ExpertInnen und PraktikerInnen folgender Bereiche zusammen: Jugendschutz, Polizei, Jugendhilfe im Strafverfahren, Jugendsozialarbeit, Jugendrichter, Schulvertretern, Justizbehörden, Staatliche Schulberatung.